Informationen

Standortvorteil Schweiz

Die Schweiz ist ein äusserst attraktiver Standort, der sich durch eine stabile Wirtschaft auszeichnet. Darüber hinaus bietet die Schweiz eine sehr hohe Lebensqualität.

Die Schweiz ist ein attraktiver Standort, unter anderem aufgrund der folgenden Standortvorteile:

- Starke Wirtschaft und stabile Währung

- Liberales Steuersystem

- Liberaler Arbeitsmarkt

- Effiziente Verwaltung

- Herausragende Infrastruktur

- Wichtiger Finanzplatz

- Hauptsitz vieler internationaler Unternehmen

- Hohes Bildungs- & Innovationsniveau

- Hohe Lebensqualität

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Eintritt in den Schweizer Markt

Sofern Sie planen, eine Firma in der Schweiz zu gründen oder Sie mit Ihrem bestehenden Unternehmen in die Schweiz expandieren möchten, analysieren wir für Sie den Markteintritt und bereiten auf Wunsch alle notwendigen Schritte vor.

Die Schweiz ist ein äusserst attraktiver Wirtschaftsstandort, der grosses Potenzial für Firmengründung als auch Firmenexpansionen bietet.

Sofern Sie planen aus dem Ausland ein Unternehmen in der Schweiz zu gründen oder mit Ihrem bereits bestehenden Unternehmen den schweizerischen Markt erschliessen möchten, können wir für Sie den Markteintritt analysieren, vorbereiten und ausführen.

Wir durchleuchten dabei zum einen betriebswirtschaftliche und juristische Aspekte des Markteintritts aber vor allem auch (steuer-) rechtliche und operative Fragen. Wir können Ihnen beispielsweise ein passendes Rechtskonstrukt und den optimalen Standort empfehlen. Ebenso können wir uns auf Wunsch um passendes Personal kümmern und einen Geschäftsführer für den Start stellen. Wir sind mit dem schweizerischen Markt bestens vertraut und können dadurch präzise Analysen in kürzester Zeit erstellen.

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Expansion in Europäische Märkte

Die Schweiz ist ein ausgezeichneter Standort, um von da aus Ihre Europäische Expansion voranzutreiben. Sämtliche wichtigen Europäische Städten sind innert weniger als zwei Flugstunden erreichbar.

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Aufenthalts- und Arbeitserlaubnis

Für einen Aufenthalt von mehr als drei Monaten in der Schweiz benötigen Sie eine Aufenthaltserlaubnis. Wir können Sie hierbei beraten.

Wer während seines Aufenthaltes in der Schweiz arbeitet oder sich länger als drei Monate in der Schweiz aufhält, benötigt eine Aufenthaltsbewilligung. Bei der Zulassung ausländischer Arbeitskräfte wendet die Schweiz ein duales
System an. Erwerbstätige aus den EU-/EFTA-Staaten profitieren vom Personen-Freizügigkeitsabkommen. Aus anderen Staaten werden gut qualifizierte Arbeitskräfte zugelassen. Weitere Informationen diesbezüglich finden Sie auf der
Homepage des Bundesamtes für Migration.

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Gesellschaftsformen

Die am häufigsten gewählten Rechtsformen sind die Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) und die Aktiengesellschaft (AG). Nachfolgend die wichtigsten Fakten und Eigenschaften:

Aktiengesellschaft (AG)

Die Aktiengesellschaft (AG) ist eine juristische Person mit eigener Firma (eigenem Namen) und einem im Voraus festgelegten Gesellschaftskapital, das in Teilsummen (Aktien) aufgeteilt ist. Anders als bei einer Personengesellschaft (Kollektiv- und Kommanditgesellschaft) ist die Grundlage nicht ein Vertrag zwischen den Gesellschaftern, sondern die Statuten. Ferner haften die Aktionäre einer Aktiengesellschaft nicht mit ihrem Privatvermögen.

Die wesentlichen Eigenschaften der AG sind:

• Die Entstehung einer Aktiengesellschaft braucht ein formelles, notarielles Gründungsverfahren und setzt mindestens eine natürliche oder juristische Person als Gründungsmitglied voraus.

• Die Aktiengesellschaft entsteht mit dem Eintrag ins Handelsregister.

• Die Gründung erfordert ein Mindestkapital von CHF 100‘000, wobei mindestens 20% des Nennwertes jeder Aktie, auf jeden Fall mindestens CHF 50‘000, liberiert (einbezahlt) werden müssen. Dies ist auch in Form von Sacheinlagen möglich.

• Die Haftung der Gesellschaft ist auf das Gesellschaftsvermögen (Aktienkapital) beschränkt.

• Die Mitarbeit der Aktionäre ist nicht erforderlich. Ihre Leistung beschränkt sich auf die Einzahlung des Aktienkapitals.

• Als juristische Person hat die Aktiengesellschaft eine eigene Rechtsfähigkeit.

• Die Organe der Gesellschaft sind die Aktionärs-Generalversammlung (GV) als oberstes Organ, der Verwaltungsrat (VR) als leitendes Organ und die Revisionsstelle als Kontrollorgan.

• Bestimmen die Statuten oder das Organisationsreglement nichts anderes, so steht die Vertretungsbefugnis jedem Mitglied des Verwaltungsrates einzeln zu. Der Verwaltungsrat kann die Vertretung einem oder mehreren Mitgliedern (Delegierte) oder Dritten (Direktoren) übertragen. Mindestens ein Mitglied des Verwaltungsrates muss zur Vertretung befugt sein. Die Gesellschaft muss durch eine Person vertreten werden können, die Wohnsitz in der Schweiz hat.

• Die Statuten der Aktiengesellschaft müssen mindestens Bestimmungen über Firma und Sitz, Zweck, Höhe des Aktienkapitals und der darauf geleisteten Einlagen, Anzahl, Nennwert und Art der Aktien, Einberufung der Generalversammlung und Stimmrecht der Aktionäre, Organe für Verwaltung und Revision, Form der ausgehenden Bekanntmachungen der Aktiengesellschaft enthalten.

• Bei einer Aktiengesellschaft kann unter Einhaltung der allgemeinen Grundsätze der Firmenbildung die Firma (der Name) der Gesellschaft frei gewählt werden. Die Rechtsform muss aber in der Firma angegeben werden

• Eine Aktiengesellschaft ist zur Buchführung verpflichtet. Das heisst, es muss eine doppelte Buchhaltung mit Bilanz, Betriebs- oder Erfolgsrechnung und Inventar geführt werden.

• Wenn eine Aktiengesellschaft in zwei aufeinanderfolgenden Jahren zwei der folgenden drei Grössen überschreitet, ist eine ordentliche Revision per Gesetz erforderlich:

- Bilanzsumme von CHF 20 Mio.

- Umsatzerlös von CHF 40 Mio.

- mehr als 250 Vollzeitstellen im Jahresdurchschnitt

• Eine eingeschränkte Revision kommt in allen übrigen Fällen zur Anwendung, es sei denn, die Gesellschaft beschäftigt im Jahresdurchschnitt weniger als 10 Vollzeitstellen und sämtliche Aktionäre stimmen einem Verzicht auf Revision zu.

Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH)

Die Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) ist eine juristische Person und stellt eine Mischform zwischen einer personen- und einer kapitalbezogenen Gesellschaft dar. Das Stammkapital (Gesellschaftskapital) ist im Voraus
festgelegt und in Stammeinlagen aufgeteilt, die von den Gründungsmitgliedern übernommen werden. Die Haftung der Gesellschaft ist auf das Stammkapital begrenzt. Die Gesellschafter haben grundsätzlich das Recht auf Geschäftsführung und Vertretung. Die personenbezogene Beschaffenheit der GmbH widerspiegelt sich unter anderem im zwingenden Handelsregistereintrag der Gesellschafter.

Die wesentlichen Eigenschaften der GmbH sind:

• Die Entstehung einer GmbH führt über ein formelles, notarielles Gründungsverfahren und setzt mindestens eine natürliche oder juristische Person als Gründungsmitglied voraus.

• Die GmbH entsteht mit dem Eintrag ins Handelsregister.

• Die Gründung erfordert ein Stammkapital von mindestens CHF 20‘000, das voll liberiert (einbezahlt) sein muss. Dies ist auch in Form von Sacheinlagen möglich.

• Die Haftung ist auf das Gesellschaftsvermögen (Stammkapital) begrenzt.

• Als juristische Person hat die GmbH eine eigene Rechtsfähigkeit.

• Die Organe der Gesellschaft sind die Gesellschafterversammlung als oberstes Organ, die Geschäftsführer als leitendes Organ und die Revisionsstelle als Kontrollorgan.

• Jeder Geschäftsführer ist zur Vertretung der Gesellschaft berechtigt. Die Statuten können die Vertretung abweichend regeln, jedoch muss mindestens ein Geschäftsführer zur Vertretung befugt sein. Die Gesellschaft muss durch eine Person vertreten werden können, die Wohnsitz in der Schweiz hat.

• Die Statuten der GmbH müssen mindestens Bestimmungen über Firma und Sitz, Zweck, Höhe des Stammkapitals, Anzahl und Nennwert der Stammanteile und Form der Bekanntmachungen der Gesellschaft beinhalten.

• Bei einer GmbH kann unter Einhaltung der allgemeinen Firmenbildungs-Grundsätze die Firma (der Name) der Gesellschaft frei gewählt werden. Die Rechtsform muss allerdings in der Firma angegeben werden.

• Eine GmbH ist zur Buchführung verpflichtet. Das heisst, es muss eine doppelte Buchhaltung mit Bilanz, Betriebs- oder Erfolgsrechnung und Inventar geführt werden.

• Wenn eine GmbH in zwei aufeinanderfolgenden Jahren 2 der folgenden 3 Grössen überschreitet, ist eine ordentliche Revision per Gesetz erforderlich:

- Bilanzsummer von CHF 20 Mio.

- Umsatzerlös von CHF40 Mio.

- mehr als 250 Vollzeitstellen im Jahresdurchschnitt

• Eine eingeschränkte Revision kommt in allen übrigen Fällen zur Anwendung, es sei denn, die Gesellschaft beschäftigt im Jahresdurchschnitt weniger als 10 Vollzeitstellen und sämtliche Gesellschafter stimmen einem Verzicht auf Revision zu.

Steuerliche Aspekte

Die Schweiz verfügt über ein äussert attraktives Steuersystem, sowohl für Unternehmen als auch Privatpersonen. Im Folgenden stellen wir Ihnen die wesentlichen Eckpfeiler des schweizerischen Steuersystems vor.

Besteuerung auf drei Ebenen

Das Schweizer Steuersystem ist durch die föderale Struktur des Landes geprägt. Unternehmen und natürliche Personen werden in der Schweiz auf drei verschiedenen Ebenen besteuert:

• national (Bundessteuern)

• kantonal (Kantonssteuern)

• kommunal (Gemeindesteuern)

Der grösste Steueranteil wird von den Kantonen und Gemeinden erhoben, was zu intensivem Steuerwettbewerb auf beiden Ebenen führt. In den Kantonen stimmt die Bevölkerung direkt-demokratisch über die eigenen Steuergesetzte ab. Alle Steuern werden jedoch von einer einzigen Stelle eingezogen.

Unternehmen werden am Ort ihrer Wertschöpfung besteuert, d.h. am Firmensitz oder am Ort der wirtschaftlichen Aktivitäten.

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Niedrige Unternehmenssteuern

Im europäischen Vergleich sind die Steuern für Unternehmen in der Schweiz sehr niedrig. Die Bundessteuer ist ein einheitlicher Satz, die kantonalen Steuersätze variieren nach Standort und zum Teil nach Höhe des Kapitals oder Gewinns. Die aktuellen Steuersätze bewegen sich in den folgenden Bereichen:

• Direkte Bundessteuern auf den Gewinn: 8.5%

• Kantonale Gewinnsteuer: 5.9% – 16%

• Kantonale Kapitalsteuer: 0.05% – 0.3%

=> Steuerbelastung total: 14.5% – 25%

Der reguläre Steuersatz bei der direkten Bundessteuer beträgt 8.5%. Da die Steuern auf dem Gewinn nach Steuern berechnet werden, resultiert ein effektiver Steuersatz von 7.83%.

Durch Steueroptimierung sind bedeutend tiefere Steuersätze von bis zu weniger als 10% möglich. Unternehmen können von den Steuerbehörden einen verbindlichen Vorentscheid über die effektive Steuerbelastung erhalten (Tax Ruling). Steuerbefreiung wird fallweise, je nach Standort und Art der Tätigkeit gewährt.

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Niedrige Steuern für Private

Private Personen zahlen an ihrem Wohnort Steuern. Die Bundessteuer variiert je nach Höhe des Einkommens. Die kantonalen und kommunalen Steuersätze variieren nach Wohnort, Einkommenshöhe und der Grösse des Vermögens. Die Besteuerung erfolgt progressiv, wobei der Höchstsatz erst bei sehr hohen Einkommen zum Tragen kommt. Für selbstständig erwerbstätige Personen gelten Sonderregelungen.

• Bundes-Einkommenssteuer (Höchstsatz): 11.5%

• Kantons- und Gemeinde-Einkommenssteuern(Beispiele):

Steuerbares Einkommen von CHF 50’000: 5% – 13%

Steuerbares Einkommen von CHF 500’000: 11% – 27%

• Kantons- und Gemeinde-Vermögenssteuern (Beispiele):

Vermögen von CHF 100’000: 0 Promille – 2.25

PromilleMaximalbesteuerung: 8.9 Promille

• Kirchensteuer (je nach Konfession): 0% – 2.3%

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Einzelfallbehandlung von Expatriates

Für sogenannte Expatriates, d.h. steuerpflichtige, vorübergehend in der Schweiz arbeitende Ausländer, bestehen spezielle steuerliche Abzugsmöglichkeiten bei der direkten Bundessteuer. Auch die meisten Kantone stehen bevorzugte steuerliche Behandlung von Expatriates vor.

Die Expatriates werden als Einzelfälle behandelt. Sie werden entweder im ordentlichen Verfahren eingeschätzt, oder sie unterliegen der Quellensteuer, die der Arbeitgeber direkt vom Lohn abzieht. Die Steuersätze berücksichtigen gewisse steuerfreie Beträge für Berufsauslagen, Versicherungsprämien und Familienunterhalt. Kostenwie für den Umzug oder internationale Schulen sind zusätzlich abzugsfähig.

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Vermeiden von Doppelbesteuerung

Die Vermeidung der internationalen Doppelbesteuerung wird durch zwischenstaatliche Abkommen geregelt. Die Schweiz hat mit über 60 Staaten, darunter fast alle westlichen Industrieländer, ein solches Abkommen unterzeichnet.

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Europaweit niedrigste Mehrwertsteuer

Die Schweiz hat die bei weitem tiefste Mehrwertsteuer in Europa. Der normale Satz beträgt 8%. Beherbergungsdienstleistungen werden mit 3.8%, Güter des täglichen Bedarfs mit nur 2.5% besteuert. Andere Güter und Dienstleistungen, wie ärztliche Versorgung und Bildung, sind ganz von der Mehrwertsteuer ausgenommen.

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Keine Erbschaftssteuer für direkte Nachkommen

Auf Bundesebene wird keine Erbschaftssteuer erhoben. In den meisten Kantonen sind direkte Nachkommen von der Erbschaftssteuer ausgenommen. Die Sätze für die Erbschafts- und Schenkungssteuer für Dritte liegen zwischen 10% und 50%.

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Weitere Bundessteuern

• Kapitalerträge und Lotteriegewinne: 35%

• Leibrenten und Pensionen: 15%

• Sonstige Versicherungsleistungen: 8%

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Weitere Kantons- und Gemeindesteuern

• Grundstücksgewinnsteuern: 3% – 64%

• Handänderungssteuer für Immobilien (teilweise abgeschafft): 0.8% – 3.3%

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FAQ

Welches sind die häufigsten Unternehmensformen?

Die häufigsten Unternehmensformen sind:

• die AG

• die GmbH

Mehr Informationen über die einzelnen Rechtsformen finden Sie weiter oben unter „Gesellschaftsformen“

Gibt es Vorschriften bezüglich der Nationalität der Firmengründer?

Nein. Die Staatsangehörigkeit der Firmengründer spielt keine Rolle. Erst bei der Besetzung der Organe der Kapitalgesellschaft gelten Vorschriften:

AG: Mindestens ein Verwaltungsrat oder ein Direktor muss den ständigen Wohnsitz in der Schweiz haben (die Nationalität spielt dabei keine Rolle mehr).

GmbH: Mindestens ein zeichnungsberechtigter Geschäftsführer muss den Wohnsitz in der Schweiz haben.

Wie lange dauert eine Firmengründung und was kostet sie?

Sind alle Vorabklärungen für eine Unternehmensansiedlung (Firmenstruktur, Rechtsform, Beratungen etc.) abgeschlossen und wurden uns alle Dokumente zugestellt, kann eine Firma in 2-3 Wochen gegründet werden. Bei Anwendung des kostenpflichtigen Expressverfahrens der schweizerischen Handelsregister wird die Firma innerhalb von ca. 5 Tagen ins Handelsregister aufgenommen.Die Kosten für die Gründung einer Gesellschaft sind unter anderem Abhängig von der Gesellschaftsform und Gesellschaftskapital.

Gerne unterbreiten wir Ihnen ein unverbindliches Angebot. Kontakt

Wo ist das Gründungskapital zu hinterlegen?

AG

Das Aktienkapital muss auf einer beliebigen Schweizer Bank einbezahlt werden. Diese erstellt anschliessend den Kapitalnachweis, der für die Firmengründung erforderlich ist.

Kosten: CHF 150 bis CHF 400

GmbH

Das Stammkapital muss auf einer beliebigen Schweizer Bank einbezahlt werden. Diese erstellt anschliessend den Kapitalnachweis, der für die Firmengründung erforderlich ist.

Kosten: CHF 150 bis CHF 400

Wir helfen Ihnen gerne bei der Auswahl der richtigen Bank.

Hinweis

Das Aktien- bzw. Stammkapital kann aus rechtlichen Gründen nach der Gründung nicht auf ein privates Konto überwiesen werden. Es ist zwingend ein Geschäftskonto erforderlich.

Wann können die Gründer wieder über das Gründungskapital verfügen?

Nach erfolgtem Eintrag ins Handelsregister wird das Geld wieder freigegeben und auf das Konto der neu gegründeten Firma überwiesen. Hinweis: Das Aktien- bzw. Stammkapital kann aus rechtlichen Gründen nach der Gründung nicht auf
ein privates Konto überwiesen werden. Es ist zwingend ein Geschäftskonto erforderlich.

Müssen die Gründer persönlich vor Ort erscheinen?

Nein, grundsätzlich müssen die Gründer nicht vor Ort erscheinen. Jeder Gründer, der eine Zeichnungsberechtigung im schweizerischen Handelsregister wünscht, muss seine Unterschrift beglaubigen lassen.

Wo kann ich im Ausland meine Unterschrift beglaubigen lassen?

Dies kann grundsätzlich auf einem Schweizer Konsulat oder bei einem inländischen, speziell qualifizierten Notar (mittels Apostille) gemacht werden.

Wie lauten die Rechnungslegungsvorschriften für Unternehmen?

Die allgemeinen Vorschriften über die Buchführung in der Schweiz sind kurz und einfach. Das Gesetz schreibt vor, dass Erfolgsrechnung (Gewinn- und Verlustrechnung) und Bilanz jährlich nach allgemein anerkannten kaufmännischen Grundsätzen vollständig, klar und übersichtlich dargestellt werden müssen. Damit ist die Rechnungslegung nach allen international gängigen Richtlinien (z.B. US-GAAP, IAS, FER) möglich.

Wie hoch sind die Steuern für Firmen? Und welche steuerliche Anreize gibt es? Die Schweiz zeichnet sich je nach Kanton durch eine generell sehr niedrige Steuerbelastung für Unternehmen und Individuen aus. Die gesamten
Steuerabgaben für Unternehmen bewegen sich in einem Bereich von ca. 11% – 25%. Es bestehen attraktive Möglichkeiten zur fallspezifischen Optimierung der Unternehmenssteuern. Je nach Standortwahl und unternehmerischer
Ausrichtung kommen Unternehmungen in den Genuss von Steuererleichterungen oder anderen Bevorzugungen.

Wie bekommt man Aufenthalts- Arbeitsbewilligungen?

Wer während seines Aufenthaltes in der Schweiz arbeitet oder sich länger als drei Monate in der Schweiz aufhält, benötigt eine Aufenthaltsbewilligung. Bei der Zulassung ausländischer Arbeitskräfte wendet die Schweiz ein duales
System an. Erwerbstätige aus den EU-/EFTA-Staaten profitieren vom Personen-Freizügigkeitsabkommen. Aus anderen Staaten werden gut qualifizierte Arbeitskräfte zugelassen.

Wie einfach ist der Austausch mit anderen Europäischen Ländern?

Mit Ausnahme weniger Produktgruppen besteht zwischen der Schweiz und Europa vollständiger Freihandel.

Kann in der Schweiz mit Euro bezahlt werden?

Die offizielle Währung ist der Schweizer Franken (CHF). Der Euro ist jedoch, insbesondere in Städten und in Tourismuszentren, in den meisten Geschäften und Betrieben als Zahlungsmittel akzeptiert. Bei Banken können Konti in Euro eröffnet und geführt werden. Ausserdem kann die Buchhaltung in Fremdwährung geführt werden. Inventar, Betriebsrechnung und Bilanz sind jedoch Ende Geschäftsjahr in Schweizer Franken umgerechnet vorzulegen.

Können Ausländer Grundstücke und Immobilien erwerben?

EU-/EFTA-Bürgerinnen und -Bürger mit Wohnsitz in der Schweiz können Grundstücke bewilligungsfrei erwerben. Nicht-EU-/EFTA-Bürgerinnen und -Bürger bedürfen in der Regel einer Bewilligung für den Grundstück- und Immobilienerwerb zum Eigengebrauch (davon ausgenommen ist der Erwerb einer Hauptwohnung bei Wohnsitz in der Schweiz).

Welchen fremdenpolizeilichen Bewilligungs-Typ brauche ich in der Schweiz?

Sie brauchen für alle Rechtsformen zumindest eine gültige Aufenthaltsbewilligung (Ausweis B). Eine Niederlassungsbewilligung (Ausweis C) erlaubt selbstverständlich ebenfalls die Gründung einer Firma.

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